Das Mittelalter in der Geschichte der Balearen ist geprägt
von der Eroberung der Vandalen.
Im Jahre 425 nach Christus
wurden alle Inseln durch diesen ostgermanischen Stamm in Besitz genommen. Verwaltet wurden die
Balearen nun zunächst vom oströmischen Kaisertum, dann von der Republik Pisa und
anschließend 798 von den Mauren. Danach wurden die Balearen zum Kalifat von Córdoba gezählt.
Die Balearen sollten aber nicht immer im Besitz fremder Herrscher
bleiben. So gelang es Jakob I. von Aragón, Mallorca und Ibiza in den Jahren 1229 und 1235 zurück zu erobern. In den folgenden Jahren blieben
die Balearen im Besitz der Krone Aragonien. Zeitweise bildete sich sogar das
Königreich Mallorca. 1344 wurden die Balearen aber wieder durch Peter IV. von Aragon erobert. Erst
durch die Vereinigung von Aragonien und Kastilien wurden die Inseln Besitz der
spanischen Herrschaft.